Möchtest du dich und dein Pferd nach den Prinzipien der Akademischen Reitkunst ausbilden?

Petra Wenzel - 06222 771 202 - petra@wailando.de

 

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Meine Grundhaltung

Reitunterricht nach den Prinzipien der Akademischen Reitkunst oder woran kann man "gutes Reiten" erkennen?

Meiner Meinung nach respektiert “gutes” Reiten die Bedürfnisse und das natürliche Verhalten des Pferdes und deswegen sollten Pferd und Mensch nicht an der Schwierigkeit der Lektionen gemessen werden.

 

Reiten darf nicht als Sport, sondern sollte als Kunst verstanden werden. Nicht der Erfolg steht im Vordergrund, sondern das Bestreben, das Pferd seinen Möglichkeiten entsprechend zu voller Entfaltung zu bringen - und dies braucht Zeit.

 

Leichtigkeit und Anmut eines vollkommen entspannten Pferdes, welches den Eindruck vermittelt, sich völlig von selbst ohne Hilfen seines Reiters zu bewegen, sollten im Vordergrund stehen.


Leicht ist ein Pferd, wenn es den Hilfen keinerlei Widerstände entgegensetzt. Um mit dem Minimum an Hilfen auszukommen ist es notwendig, dem Pferd auch seine Freiheit zuzugestehen und es in seinem Selbstbewusstsein zu bestärken. Das heißt, die Hilfen werden so dezent wie möglich eingesetzt und sobald das Pferd darauf reagiert, setzen sie wieder aus.

 

Dies begründet sich auf dem Wissen und Können der Alten Meister:

  • Das Denken geht dem Handeln voraus.
  • Zuerst wird der Reiter ausgebildet, denn wenn ein schwacher Reiter versucht, ein Pferd auszubilden, wird er eher Schaden anrichten, als das Pferd zu gymnastizieren.
  • Dressur ist für das Pferd da, nicht das Pferd für die Dressur.
  • Was am Anfang als Handwerk beginnt, kann durch fortwährende Schulung des Reitergefühls zur Kunst werden.
  • Dem Pferd soll in der Kunst ein Lebensinhalt geboten werden, den es auch in hohem Alter mit Würde ausführen kann.
  • Altes und neues Wissen über die Bewegung zu vergleichen, zu analysieren und zu hinterfragen und so durch neueste Erkenntnisse aus Medizin, Forschung und Wissenschaft in die tägliche Arbeit zu integrieren, denn Wissen, dass sich nicht täglich mehrt nimmt ab.
  • Die Ausbildung nimmt Rücksicht auf die unterschiedlich entwickelte psychische und physische Bereitschaft des Pferdes zu williger Mitarbeit und auf die damit erstrebte „Harmonie zwischen Reiter und Pferd“.

 

Es gibt dafür kein Schema, eine Lehre kann nur ein Leitfaden sein, von dem je nach Problemstellung bei dem individuellen Pferd abgewichen werden muss.

 

Mein Ziel ist es, den Reitschüler zu befähigen, einfühlsam und mit minimalen Hilfen das Pferd vom Boden und unter dem Sattel selbständig zu arbeiten, sodass Freude und Harmonie den Umgang mit dem Pferd bestimmen.

 

Neben Ruhe, Zeit und Einfühlungsvermögen beginnt für mich guter Reitunterricht mit Bodenarbeit.

 

Wundern solltest du dich deswegen nicht, wenn die ersten Reitstunden nicht auf dem Pferd, sondern mit dem Pferd stattfinden.

 

Durch Impulse, Reflektion, Wissen und Erfahrung befähige ich dich und dein Pferd, erfolgreich nach den Prinzipien der Akademischen Reitkunst zu reiten.

 

Ziel der Ausbildung ist es, das Pferd durch systematisch aufbauende, gymnastizierende Arbeit dazu zu befähigen, das Gewicht des Reiters in allen Gangarten mühelos zu tragen und sich dabei in kontrollierter Losgelassenheit mit natürlichem Charme zu bewegen.

Mein Angebot

Folgenden Unterricht biete ich an:

  • Bodenarbeit
  • Handarbeit
  • Reiten
  • Beritt  

 

Eine 45-minütige Unterrichtseinheit inkl. Theorie

kostet 30,- EUR. Fahrtkosten werden je nach Entfernung zuzüglich berechnet.



 

Ich komme regelmäßig zu dir und deinem Pferd und wir arbeiten zusammen. Ihr bekommt Hausaufgaben, an denen ihr arbeitet, bis wir uns wieder sehen. So könnt ihr das Gelernte vertiefen und weiter ausbauen.

Hierbei ist es mir wichtig neben der praktischen Arbeit mit dem Pferd, dem Reiter gegenüber in der Theorie den Sinn und Zweck der Übungseinheit verständlich zu machen.

 

Das Ziel meines ruhigen und entspannten Unterrichtes ist es, dir und deinem Pferd in einer angenehmen Lernatmosphäre neue Wege zu eröffnen, die dich in die Lage versetzen, alle erlernten Lektionen selbständig durchführen zu können.

 

Hierbei ist es auch nicht wichtig, welchen Ausbildungsstand Pferd und Reiter haben, wichtig ist nur der Wille, offen für Neues zu sein.

 

Ziel der Ausbildung ist es, das Pferd durch systematisch aufbauende, gymnastizierende Arbeit dazu zu befähigen, das Gewicht des Reiters in allen Gangarten mühelos zu tragen und sich dabei in kontrollierter Losgelassenheit mit natürlichem Charme zu bewegen.

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Über mich

„WER WIRKLICH EIN MEISTER DER REITKUNST WERDEN WILL, MUß NEBEN DEN VIELEN ANDEREN GUTEN GABEN AUCH ÜBER DIE VERFÜGEN, DAß IHM SCHON DIE BEWÄLTIGUNG VON SCHWIERIGKEITEN AN SICH VERGNÜGEN MACHT UND SEINE STIMMUNG NICHT NUR GETRÜBT, SONDERN DADURCH SOGAR NOCH GEHOBEN WIRD."

-Gustav Steinbrecht

Klingt gut und einleuchtend. In der Praxis stellte sich diese Einsicht als ein langer Prozess heraus, der heute noch andauert.

 

Irgendwann vor langer Zeit wollte ich nicht mehr so reiten wie bisher, es sollte sich etwas ändern. Ich wollte Antworten auf meine Fragen haben und bin auf die Suche nach Ausbildern gegangen, die mir Antworten geben können.

 

So kam ich auf Bent Branderup. Nachdem ich ihn auf zahlreichen Kursen gesehen hatte und endlich Antworten bekommen hatte, beschloss ich, selbst Unterricht zu nehmen. Von da an war nichts mehr, wie es vorher war.

 

Ich musste zuerst ein solides Fundament erarbeiten, was konkret hieß, ganz von vorne mit der Ausbildung vom Boden aus anzufangen.

  


 

2010 legte ich vor Bent Branderup die Prüfung zum Wappenträger ab und wurde im August 2010 bei der  Sommerakademie in Dänemark in die österreichische Ritterschaft aufgenommen. Seither geht meine reiterliche Ausbildung bei Bent Branderup weiter.


Unsere Pferde

Wailando ist ein 13-jähriger Hannoveraner Rapp-Wallach, 180 cm Stockmaß. Er kam 2007 zu uns und war bis L ausgebildet. Von Anfang an haben wir Wailando auf akademische  Reitweise umgestellt.

 

Tristan, ein Knabstrupper vom Erlerhof (geboren 24. März 2012), steht seit Sommer 2016 bei uns.

 


Akademische Reitkunst & Bent Branderup®

„GLAUBEN SIE NICHT, DASS SIE IHREM PFERD ETWAS BEIBRINGEN MÜSSEN. WIR MENSCHEN KÖNNEN HÖCHSTENS DAS HERVORRUFEN, WAS DAS PFERD SCHON IN SICH TRÄGT UND AUCH VON ALLEINE AUSFÜHREN WÜRDE, WENN DIE SITUATION ES ERFORDERT. WIR KÖNNEN DIES SCHULEN, VERFEINERN UND ABRUFBAR MACHEN, ABER NICHT ERZEUGEN, HERSTELLEN, PRODUZIEREN. WER 'AKADEMISCH' REITEN WILL, MUSS SICH SELBST SCHULEN UND VON DEN PFERDEN LERNEN."

-Bent Branderup

Mit diesen Worten fasst Bent Branderup in seinen Seminaren gerne seine Vorstellung von Einheit zwischen Pferd und Reiter zusammen.

 

Er beeindruckt durch seine aussergewöhnliche Präsenz und die grenzenlose Geduld jedem Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Pferden die anstehenden Lektionen genau zu erklären, ausführen zu lassen und zu analysieren.

 

Bent Branderup ist einer der besten Ausbilder auf seinem Gebiet und bildet seit vielen Jahren seine eigenen Pferde in der Akademischen Reitkunst bis zur hohen Schule aus. Auf Wochenendseminaren in ganz Europa gibt er sein Wissen an seine vielen Schüler- und Schülerinnen weiter.


Er selbst studiert und studierte ausführlich die alten Reitmeister Xenophon, Herzog of Newcastle, Pluvinel, Gueriniere, Gustav Steinbrecht, etc.. Seine Studien hat er in zahlreichen Büchern und anderen Medien publiziert.

 

Seine eigene reiterliche Ausbildung absolvierte er unter anderem in der königlichen Hofreitschule in Jerez de la Frontera, bei Nuno Oliveira in Portugal und bei Egon von Neindorff in Deutschland.

 

Bent Branderup gründete die Ritterschaft der Akademischen Reitkunst und bildet hier weitere Ausbilder aus, die sich Prüfungen ansteigenden Schwierigkeitsgrades stellen müssen, mit dem Ziel, die Akademische Reitkunst weiterzugeben und weiterzuentwickeln.